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Projekt-ID: 813

Nachbarinnen meet gabarage 2 ... und sie nähen weiter!

Initiator/In: Christine Scholten
eingereicht am: 18.12.2014
Budget: € 2.966,-
Finanzierungsfrist: 18.04.2015
Land/Region: Österreich/Wien
Art: Aktion
Themenkreis: Flüchtlinge & Zuwanderung

Allgemein

Projektteaser

NACHBARINNEN sind Frauen mit verschiedenen Muttersprachen, die als soziale Assistentinnen Familien aus ihrem Kulturkreis erfolgreich zur Teilhabe an unserer Gesellschaft motivieren.

Projektadresse

Verein Nachbarinnen in Wien und gabarage upsycling design
  • Start Projektumsetzung: 01.11.2014
  • Ende Projektumsetzung: 31.12.2015

Projektbeschreibung

So eine Freude! Der erste Teil von "NACHBARINNEN meet gabarage" ist bereits ausfinanziert, vielen Dank!! Wir können nicht genug bekommen und machen daher weiter!! Sie können durch einen kleinen Beitrag die Lebenschancen von Menschen verbessern, die hier bei uns leben, weil sie in ihren Ländern keine Perspektive hatten. Wir bringen das Angebot in jene Wohngebiete, wo Zuwandererfamilien zurückgezogen wohnen.

 

NACHBARINNEN in Wien und gabarage schaffen Arbeitsplätze

Wir wollen, dass jede Frau und jeder Mann in unserem Land die Chance bekommt, ein selbstbestimmtes Leben mit verwirklichbaren Zielen leben kann. Dazu ist eigene Erwerbstätigkeit ein wichtiger Schritt.

Seit Anfang Oktober dieses Jahres werden Frauen, der von uns begleiteten Familien, in einem Zeitraum von 3 Monaten in wöchentlichen Workshops zu Näherinnen qualifiziert. Im Zuge der Kooperation mit gabarage wird der zukünftige Arbeitsplatz in die Qualifizierung direkt mit einbezogen. Durch den zweistufigen Aufbau des Kurses wird zuerst ein fundiertes Basiswissen erarbeitet und im nächsten Schritt eine rationelle Verarbeitung mit Industriemaschinen geübt. Dieses Projekt ermöglicht Frauen mit geringen Chancen am Arbeitsmarkt, eine Qualifzierung sowie weiterführend einen Arbeitsplatz zu erhalten und somit ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Jetzt wird eine Prduktidee für den Aufbaulehrgang im Jänner designed und die Maschinen zur Produktion gewartet.


Nachweis Projektabschluss

Projektabschluss:
Der Projektabschluss für dieses eingereichte Projekt ist Ende 2015 und wird gemeinsam mit einem Gesamtprojektbericht auf dieser Plattform publiziert werden. Inklusive: Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden sowie einer Fotodokumentation.

Details

Nachbarinnen meet gabarage 2.....und sie nähen weiter!

 

NACHBARINNEN in Wien und gabarage schaffen Arbeitsplätze

Wir wollen, dass jede Frau und jeder Mann in unserem Land die Chance bekommt, ein selbstbestimmtes Leben mit verwirklichbaren Zielen leben kann. Dazu ist eigene Erwerbstätigkeit ein wichtiger Schritt.

Die Plattformbesucher von respekt.net haben uns durch die blitzartige Ausfinanzierung des ersten Projektschrittes extrem geholfen, wir tun weiter!!

Durch unser Empowerment gelingt es, bildungsferne Schichten zu Aus- und Weiterbildung zu motivieren und sinnvolle Arbeit anzunehmen. In einer Kooperation mit dem sozialintegrativen business Betrieb „gabarage – upcycling design“ und seinem Trägerverein „social-design-business - Verein zur Förderung der Sozial- und Kreativwirtschaft", wird Frauen und Männern der von den NACHBARINNEN begleiteten Familien nach einer derzeit laufenden Qualifizierung, eine Arbeitsmöglichkeit geschaffen.

Seit Anfang Oktober dieses Jahres werden Frauen der von uns begleiteten Familien, in einem Zeitraum von 3 Monaten in wöchentlichen Workshops zu Näherinnen qualifiziert. Im Zuge der Kooperation mit gabarage wird der zukünftige Arbeitsplatz in die Qualifizierung direkt miteinbezogen. Rosa Falb (Schneidermeisterin) und Martina Mahdavi (Pädagogin) sind vom Verein NACHBARINNEN in Wien angestellt. Sie holen die Frauen an ihrem vorhandenen Wissenstand ab und vermitteln ihnen anhand vielseitiger Aufgaben und Übungen verschiedenste Nähtechniken, grundlegende Maschinen- und Materialkunde, sowie Qualitätsmerkmale und Fachvokabular. Durch den zweistufigen Aufbau des Kurses wird zuerst ein fundiertes Basiswissen erarbeitet und im nächsten Schritt eine rationelle Verarbeitung mit Industriemaschinen geübt. Im Jänner beginnt der 2. Teil und wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Dieses Projekt ermöglicht Frauen mit geringen Chancen am Arbeitsmarkt, eine Qualifzierung sowie weiterführend einen Arbeitsplatz zu erhalten und somit ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Nach der Ausbildung

Nach 2 Monaten Basiskurs und einem Monat Perfektionskurs werden die Frauen in Arbeitskooperativen die Produkte fertigen, die von gabarage in Auftrag gegeben und dann zum Verkauf angeboten werden. Sollten weitere Skills notwendig sein, die im Nähkurs vorher nicht vermittelt wurden, weil zum Beispiel eine neue, noch nicht bekannte Kollektion geplant wird, sind Workshops durch die Produktionsleitung von gabarage für die NäherInnen geplant. 

Die Frauen werden nach der Qualifizierung vom Verein NACHBARINNEN in Wien angestellt und die gefertigten Stücke dann gabarage in Rechnung gestellt. Für dieses Vorgehen ist eine Vorfinanzierung der Anstellungen notwendig. Dafür ist dank Ihnen sehr schnell die Fianzierung über respekt.net gelungen! Vielen Dank! 

Derzeit haben wir bei einer jungen Designerin für eine Produktentwicklung angefragt, die ab Jänner aus upsycling Materialien beginnen soll. Fotos der fertigen Stücke werden wir hier und auf Facebook veröffentlichen. Auch gemeinsame Produktentwicklungen mit gabarage sind geplant.

 

Ziel

Ziel ist, dass die spezifisch qualifizierten Näherinnen eine eigenständige Arbeitskooperative gründen, wo sie als Team ihren Fähigkeiten, entsprechend der Produktionsaufgaben verteilen und sich den Erlös gemeinsam teilen. Um diesen Start zu finanzieren, werden die ersten sechs Frauen vom Verein NACHBARINNEN in Wien angestellt, diese Kosten werden über den Verkauf der gefertigten Stücke von gabarage refundiert. Für dieses Vorgehen ist eine Vorfinanzierung der Anstellungen notwendig. Wenn sich dieser Plan bewährt, beginnt die nächste Ausbildungsphase voraussichtlich im März 2015. Bis dahin muss noch ein geeignetes Prdukt aus upsycling Materialien designed werden und die alten Nähmaschinen wieder gut gewartet werden.

 

Machen Sie mit! Wir brauchen Euros!

Über respekt.net konnte bereits eine NACHBARIN für ein Jahr angestellt werden sowie 1000 Stunden Lernhilfe finanziert werden. Den Abschlussbericht zu diesen umgesetzten Projekten finden Sie bei den jeweiligen Projekten. Diesen Dezember konnten wir über respekt.net die Qualifizierung der ersten Näherinnen und die Vorfinanzierung der ersten Anstellungen erreichen. Was brauchen wir noch?

Wir tun weiter! Daher brauchen wir auch weiter Ihre Unterstützung! Wir brauchen weitere Finanzierung für unser oben beschriebenes Arbeitsprojekt. Die alten Nähmaschinen müssen bald wieder gründlich gewartet werden, eine Designerin beschäftigt sich mit möglichen upsycling Produktenideen, die ab Jänner gefertigt werden, sie bekommt dafür ein Honorar. Für die Produktion brauchen wir Material. Für diese Posten reichen wir auf dieser Plattform ein.

Wir suchen außerdem noch alte, funktionstüchtige Industrienähmaschinen. Wenn Sie eine solche Nähmaschine besitzen und nicht brauchen, Sie würden uns damit sehr helfen!

Sehr gerne stehen wir auch für persönlichen Austausch zur Verfügung, melden Sie sich doch bitte mit einem email, cs@nachbarinnen.at (Christine Scholten) oder rs@nachbarinnen.at (Renate Schnee) bei uns.

 

Projektbeschreibung NACHBARINNEN in Wien

Ausgangslage:

Die Idee für das Projekt NACHBARINNEN ist vor ca. 3 Jahren in der Bassena Am Schöpfwerk entwickelt worden, weil nach verbindlichen Kontaktmöglichkeiten zu zurückgezogen lebenden migrantischen Familien im Stadtteil gesucht wurde.

Was damals als Experiment mit einer türkisch-sprechenden Bewohnerin mit geringfügiger Anstellung begann, ist gegenwärtig ein Projekt geworden mit 13 migrantischen Frauen, die zwischen 20 und 30 Wochenstunden im Verein NACHBARINNEN als muttersprachliche soziale Assistentinnen angestellt sind.

Mehr Infos unter www.nachbarinnen.at - aktuelle Veranstaltungen und Aktivitäten auf www.facebook.com/nachbarinnen.at

 

Was ist neu?

Migrantische soziale Assistentinnen auszubilden, die in aufsuchender sozialer Familienarbeit wirksame Integration erreichen, ist mit Vernetzung der Themen Soziales, Gesundheit, Erziehung und Bildung das erste Projekt in Wien für türkische, arabischsprachige, somalische und tschetschenische Mitbürger.

 

Projektstruktur:

NACHBARINNEN sind als Verein (ZVR-Zahl 397217158, c/o WTH Velze, Mares & Partner KG, 1200 Wien, Leithastraße 25) organisiert.

Projektleitung: Renate Schnee und Dr. Christine Scholten, beide sind Vorstandsmitglieder.

Derzeit sind 12 angestellte Mitarbeiterinnen als NACHBARINNEN beschäftigt.

Eine ausgebildete NACHBARIN, Ayten Pacariz, ist seit einem Jahr operative Leiterin der Organisation. Eine zusätzliche Frau ist für die Organisation der LernhelferInnen zuständig, sie koordiniert ca. 60 LernhelferInnen, die in den von den NACHBARINNEN begleiteten Familien häusliche Einzellernhilfe vermittelt.

 

Finanzierung:

Über 60 % private Spenden, ca. 40 % öffentliche Mittel (BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie Stadt Wien) – Gesamtaufwand pro Jahr ca. € 320.000.-. Projektleitung und Vorstand arbeiten pro bono, ebenso die mediale Begleitung. Der Wirtschaftsprüfer und die externe Evaluation haben in den ersten beiden Jahren ebenso ihre Expertise pro bono beigetragen und das Projekt damit zu einem wesentlichen Teil zum Laufen gebracht.

 

13 NACHBARINNEN leisten wertvolle Integrationsarbeit

Nach einer Ausbildung von 300 Stunden in den Themen Gesundheit, Erziehung, Bildung, Soziales und Kommunikation wurden 13 migrantische Frauen beim Verein Nachbarinnen in Wien als soziale Assistentinnen angestellt, um zurückgezogen lebende Familien in Wien aufzusuchen. Wir alle profitieren von gut integrierten Zuwanderern, von Kindern, die die Schule abschließen und zukunftsorientierte Arbeit annehmen können, von Frauen, die selbstständig sind und ihr eigenes Geld verdienen, von Männern, die verstehen, dass unsere Kultur keine Gefahr für sie und ihre Familie darstellt.

 

Was bisher geschah:

2013 wurden 16 Frauen mit migrantischem Hintergrund in einem Lehrgang, der gemeinsam mit der Alpen Adria Universität konzipiert wurde zu sozialen Assistentinnen ausgebildet. Im Herbst 2013 wurden 13 dieser Frauen als „NACHBARINNEN“ beim Verein angestellt. Bis jetzt erreichten diese Frauen 300 Familien, das waren ca. 1500 Menschen. Ihr Arbeitsprinzip ist Empowerment, sie arbeiten meist im öffentlichen Raum, machen Beratungsgespräche und Hausbesuche bei den Familien und organisieren öffentliche Angebote und Veranstaltungen. Die NACHBARINNEN sind gut vernetzt mit Schulen, Jugendämtern und weiteren relevanten KooperationspartnerInnen.

Findet ihre Arbeit Resonanz bei der Zielgruppe, kommt es dazu, dass aktivierte Menschen (meist sind es Frauen und Kinder) sich organisieren und öffentliche Räume für ihre Aktivitäten aneignen. Somit beteiligen sie sich an einer lebendigen Gestaltung der kulturellen Entwicklung im Stadtteil. Die NACHBARINNEN schaffen es, zurückgezogen lebende migrantische Familien aus ihrer Isolierung herauszuholen und vom Rande der Gesellschaft mehr in die Mitte zu begleiten.

 

Einige beispielhafte Erfolge:

• 2x monatlich finden, von den NACHBARINNEN organisierte Bildungsfrühstücke statt. Diese Veranstaltungen werden von jeweils durchschnittlich 50 Frauen besucht, es gibt ein gesundes Frühstück und Vorträge zu Themen, die von den NACHBARINNEN nach den größten Bedürfnissen ihrer begleiteten Familien ausgewählt werden; Eingeladene Expertinnen sprechen und diskutieren dabei vornehmlich über Erziehungsfragen, Bildungsthemen oder Gesundheitsproblematik.

• Im ersten Jahr wurde von etwa 60 Lernhelfern 85 Kindern häusliche Lernhilfe geboten. Die Erfolge waren im Durchschnitt einen Grad bessere Noten, die Vermeidung des Abstiegs zum Sonderschullehrplan bei 11 Kindern, erstaunlich neu definierte Berufsziele und die sinnvolle Einbindung der Eltern in die Ausbildung der Kinder.

• In Kooperation mit anderen Projekten entwickelten wir Kurse für die meist schlecht oder gar nicht ausgebildeten Frauen mit Aussicht auf Arbeitsplätze bei diesen Kooperationspartnern. Dieses Arbeitsprojekt ist im Sommer 2014 entstanden, die ersten arbeitsmarktfernen Personen konnten bereits in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden.

• Ein Kulturprogramm für die Kinder der Familien wurde in Kooperation mit dem Wien Museum gestartet, über 150 Kinder nahmen bisher an regelmäßigen Ausflügen durch Wien und seine kulturellen Angebote teil, die Resonanz ist enorm, auch Eltern sind regelmäßig dabei und lernen Wien von einer ganz neuen Seite kennen.

• Die NACHBARINNEN starten in Oberösterreich: Ende November 2014 begann die erste Ausbildung zur NACHBARIN in Linz, 8 Frauen werden anschließend in Linz Stadt, Linz Land und Wels als soziale Assistentinnen angestellt. Die Kooperationspartner in Oberösterreich sind migrare und die Volkshilfe.

Wir haben viele Preise für unsere Arbeit gewonnen:

-Bank Austria Sozialpreis 2012

-Ideen gegen Armut 2013

-Österreicher des Jahres/Presse-soziales Engagement 2013

-Spendenparlament 2. Platz 2013

-Sozialmarie 3.Platz 2014

-Gesundheitspreis der Stadt Wien 2014

• Wir hatten sehr viel Medienecho, sie können die Print-, TV-, und Radiobeiträge auf unserer Homepage www.nachbarinnen.at einsehen.

 

Projektabschluss:

Der Projektabschluss für dieses eingereichte Projekt ist Ende 2015 und wird gemeinsam mit einem Gesamtprojektbericht auf dieser Plattform publiziert werden.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 2.700,-
  • - Eigenmittel
    € 0,-
  • Finanzierungsziel
    € 2.700,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 266,-
  • Zielbudget
    € 2.966,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    Das Projekt Nachbarinnen in Wien wurde von vielen Menschen ehrenamtlich entwickelt und begleitet. Die Projektentwicklung und Leitung durch Renate Schnee und Christine Scholten, die Erstellung des Curriculums (in Kooperation mit der Alpen Adria Universität, die mediale Betreuung und Homepage Entwicklung (menonthemoon) arbeiten ehrenamtlich. Die wissenschaftliche Begleitung und die Evaluation (agnes streissler-wirtschaftspolitische projektberatung) und auch die finanzielle Abwicklung und Personalverrechnung (WTH Wirtschaftsprüferkanzlei) arbeiteten in den ersten Projektjahren ebenso ehrenamtlich.

    Finanzierung brauchen wir für die Anstellung der NACHBARINNEN, für die operative Projektleitung, für Lernhilfe und deren Organisation, für Deutschkurse, für qualitätsvolle FGM Beratung, für die Ausbildung zur Näherin und das Arbeitsprogramm zur Vermittlung von qualifizierten Arbeitsplätzen.

    Die hier eingereichten Mittel werden für Teile unseres beschriebenen Arbeitsprojektes verwendet. Für das Design von upsycling Produkten, für Material und für die dringend nötige Wartung unserer alten Nähmaschinen benötigen wir vorerst € 2700.- dafür reichen wir auf dieser Plattform ein.

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Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Von Oktober 2014 bis Februar 2015 wurden 10 Frauen vom Verein NACHBARINNEN in einem eigens entwickelten Nähkurs mit Fachvokabularvermittlung auf Deutsch durch eine Schneidermeisterin und eine Lehramtstudentin ausgebildet. 2 der Frauen erkannten andere Interessen und haben sich auf die Suche nach anderen Jobs gemacht.

Ab März 2015 starteten wir mit einer weiteren Schneidermeisterin die Produktion. Wir stellten die 8 bereits ausgebildeten Näherinnen geringfügig an. Aufträge konnten durch unseren Kooperationspartner gabarage gefunden werden und durch das Netzwerk der Projektleitung, sowie durch die aktive Kundenakquisition der Werkstattleiterin. Über den Sommer 2015 wurde das Gewerbe für die Nähwerkstatt angemeldet.

2 Frauen blieben durchgehend beim Verein NACHBARINNEN für 20 h beschäftigt.
Ab September 2015 konnten wir durch eine Maßnahme vom AMS den anderen 6 Frauen eine weitere vertiefendere Ausbildungsmöglichkeit mit Praktikumsgelegenheit für 20 h schaffen, 1 Frau kam ab Sept 2015 in das Ausbildungsprogramm hinzu.

3 dieser Frauen wurden ab Dezember 2015 mit 20 h angestellt und 4 folgten mit Jänner 2016 mit der Anstellung.

Insgesamt sind derzeit 9 Frauen mit 20 Wochenstunden und die Werkstattleiterin mit 40 Wochenstunden in der Nähwerkstatt beschäftigt.

Von April 2015 wurden bis Dezember 2015 17 Aufträge sehr erfolgreich fertiggestellt und damit ein Umsatz von 17.000.- erzielt.


Ausblick

Die Kosten für die Anstellung, Miete und Sachkosten werden zu 2/3 durch den Verein NACHBARINNEN finanziert und 1/3 durch die Einnahmen der verkauften Produkte. Wir können diese besondere Form der Eingewöhnung in die Arbeitswelt für migrantische Frauen 2016 noch beibehalten. Danach sollte das Projekt so weit sein, sich durch Aufträge selbst zu finanzieren.

Galerie

Downloads

Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Frauen, die hier in Österreich bislang keine Ausbildung hatten und auch nie einer geregelten Arbeit nachgegangen sind, haben über den Verein NACHBARINNEN in Wien eine Ausbildung absolviert, nach einem anschließenden Arbeitstraining wurden sie dann als Näherinnen beim Verein angestellt. Auf diese Weise können gezielt Arbeitsplätze für bildungsferne Menschen ohne Ausbildung geschaffen werden.

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

siehe diverse Presseartikel anbei. Auch im Mittagsjournal Ö1 am 24.12. 2015 wurde über die Nähwerkstatt berichtet, wie auch in Radio Orange zu verschiedenen Zeitpunkten im Dezember 2015, MP3 Formate sind leider hier nicht hochladbar.

Artikel im Augustin

 

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Die Mittel wurden zur Finanzierung der Nähkurse verwendet, dafür wurden 2 Nähkursleiterinnen angestellt, die den Frauen alle Grundkenntnisse bebrachten und 9 Frauen soweit brachten, dass wir sie ab 4/2015 beim Verein als Näherinnen anstellen konnten. Auch die ersten 2 Monate der Anstellungsphase der Näherinnen konnte noch mit dem über respekt.net lukrierten Geld finanziert werden.

 

Die Neuanschaffung von gebrauchten Industrienähmaschinen und die Anstellung der Nähkursleiterinnen, sowie die Anstellung der ersten Näherinnen konnten zum Teil über respekt.net finanziert werden. Die Rechnungen für Projekt 1 und 2 sind im Dokument "Rechnungen-Nachbarinnen-1und2" zu finden. 

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