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Projekt-ID: 948

Rasen am Ring 2015

Kontaktperson: Evelyn Eder
eingereicht am: 19.08.2015
Budget: € 2.186
Finanzierungsfrist: 19.01.2016
Land/Region: Österreich/Wien
Art Aktion
Themenkreis Respekt & Vielfalt

Allgemein

Projektadresse

Vom Opernring über Burgring bis zum Universitätsring.
1010 Wien

Die Details zu den Programmpunkten zu Rasen am Ring am 22. Sept. 2015 entlang der gesperrten Ringabschnitte werden Anfang Sept. unter www.autofreiestadt.at bekannt gegeben.
  • Start Projektumsetzung: 01.07.2015
  • Ende Projektumsetzung: 30.09.2015

Projektbeschreibung kurz

Rasen Am Ring ist eine Kundgebung zum Thema Verkehrspolitik anlässlich des Internationalen Autofreien Tages. Am Di., 22. September 2015 tritt die Plattform autofreiestadt.at zwischen 12:00 und 19:00 Uhr für einen verkehrsberuhigten, autofreien Ring und somit für mehr Lebensqualität für Wien und dessen BewohnerInnen ein.

Dazu werden die Ringabschnitte Opern-, Burg- und Universitätsring vom Autoverkehr befreit. Damit schaffen wir temporär einen attraktiven Lebensraum und beleben diesen mit Diskussionen, Kinderprogramm, Naturrasen, ein musikalisches Rahmenprogramm und vielem mehr.

Die Veranstaltung wird hauptsächlich durch ehrenamtliches Engagement der Radlobby Wien: ARGUS & IGF, Greenpeace, WUK Fahrrad, LA21-Gruppe "bewusst und nachhaltig", ARGE Schöpfungsverantwortung sowie der Plattform "Zukunft statt Autobahn" getragen.

 

Helfen auch Sie mit, den Ring heuer zu begrünen und zu beleben!


Nachweis Projektabschluss

Gesamtabrechnung, Rechnungskopien zu den Ausgaben, die mit den über Respekt.net lukrierten Mitteln bestritten wurden, Fotodokumentation werden in einem Abschlussbericht sowie Presseberichte Online zur Verfügung gestellt.

Details

Autoverkehr kostet alle ÖsterreicherInnen Steuergeld, Lebensqualität und Gesundheit. Die Plattform autofreiestadt.at tritt am Internationalen Autofreien Tag (22. September 2015) im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche mit der Begrünung der Wiener Ringfahrbahn für einen autobefreiten Ring und gegen die umweltschädliche Lobau-Autobahn durch den Nationalpark Donau-Auen ein. Österreichs Verkehrspolitik braucht grundsätzliche Änderungen zur Förderungen des unmotorisierten und öffentlichen Verkehrs statt Bahnstreckenstillegungen und Steuergeldverschwendung für Straßenneubau und Autokauf.

Zum neunten Mal will Rasen am Ring am Internationalen Autofreien Tag die Vorzüge einer autofreien Stadt mit einem Fest für alle zeigen und lädt zu einem vielfältigem Programm, u.a. Diskussionen, KinderRadSpaß, Naturrasen zum Picknicken, Crazy Bikes und einem musikalischen Rahmenprogramm ein. Damit wollen wir aufzeigen, dass ein autofreier Ring mehr Lebensqualität für Wien und dessen BewohnerInnen bringt.

Dazu werden die Ringabschnitte Opern-, Burg- und Universitätsring vom Autoverkehr zwischen 10:00 und 21:00 Uhr befreit. Die Veranstaltung selbst startet um 12:00 Uhr und ist bis 19:00 Uhr vorgesehen.

Rasen Am Ring ist eine politische Kundgebung der Plattform autofreiestadt.at, vertreten durch den Verein Radlobby IG-Fahrrad mit Unterstützung von umwelt- und verkehrspolitischen Partnerorganisationen zum Thema Verkehrspolitik anlässlich des Internationalen Autofreien Tages, die für einen verkehrsberuhigten, autofreien Ring und zur Förderung der aktiven Mobilität zum Wohle der Wiener Bevölkerung und des Umweltschutzes eintritt.

Die autofreiestadt.at ist eine Plattform von Umweltschutzorganisationen mit folgenden Hauptforderungen:

  • Schaffung von autofreien Zonen
  • keine steuerliche Begünstigung von Spritfressern
  • massive Förderung des unmotorisierten und öffentlichen Verkehr
  • Ausbaustopp für hochrangige Straßen

Die Veranstaltung wird hauptsächlich durch ehrenamtliches Engagement der Radlobby Wien: ARGUS & IGF, Greenpeace, WUK Fahrrad, LA21-Gruppe "bewusst und nachhaltig", ARGE Schöpfungsverantwortung sowie der Plattform "Zukunft statt Autobahn" getragen. Auch MusikerInnen, KünstlerInnen und DiskutantInnen stellen Rasen am Ring und ihren BesucherInnen ihre Zeit, ihr Können und Wissen unentgeltlich zur Verfügung.

Sie können uns unterstützen …

  • mit einer finanziellen Spende, um die Materialkosten zu decken;
  • mit einer Zeitspende, um beim Aufbau ab 10:00 Uhr und/oder beim Abbau ab 19:00 Uhr zu helfen;
  • indem Sie einen Programmpunkt in Koordination mit dem Projektteam gestalten (mail an: wien@radlobby.at) und
  • einfach vorbeikommen und an diesem Tag den Ring als sozialen Interaktionsraum genießen.

Gerade im Jubiläumsjahr "150 Jahre Ringstraße" zeigen wir, dass die Ringstraße nicht immer dem Autoverkehr vorbehalten war, sondern ein belebter Boulevard, der einer heutigen Begegnungszone entsprechen würde. Es ist uns wichtig, Ringabschnitte bewusst auch nicht zu bespielen, damit die BesucherInnen sich diese zum Flanieren, Radfahren, Skaten, für Straßenmalerei etc. aneignen können anstatt an den Rand des Straßenraumes gedrängt zu werden.

Deshalb laden wir auch weitere Initiativen herzlich ein, die sich mit der Nutzung bzw. Umnutzung des öffentlichen Raumes beschäftigen, sich mit einem Programmpunkt bei Rasen am Ring 2015 zu beteiligen.

Budget

  • Gesamtbudget
    € 5.490,-
  • - Eigenmittel
    € 3.500,-
  • Finanzierungsziel
    € 1.990,-
  • + Abwicklungsgebühr
    € 196,-
  • Zielbudget
    € 2.186,-
  • Finanzierungsschwelle
    € 0,-
  • Budgetplanung
    500m² Naturrasen: 1.050€
    Pressearbeit: 280€
    Infomaterial und Banner: 660€
    Zwischensumme: 1.990€
    Eigenleistung (Personalaufwand): 3.500€

Dateien

Links & Downloads

Galerie

video

News

Interessensgemeinschaf...

hat am 29.07.2015 geschrieben

Rasenmusik 2015

Die Wiener Ringstraße wartet auf deine Musik!

 

www.facebook.com/events/983262528390899/

Meinungen

Abschlussbericht

Abschlussbericht allgemein

Autoverkehr kostet alle ÖsterreicherInnen Steuergeld, Lebensqualität und Gesundheit. Die Plattform „Autofreie Stadt“ trat am Internationalen Autofreien Tag, dem  22.9.2015 mit der neunten Begrünung der Wiener Ringfahrbahn für einen autobefreiten Ring und gegen die umweltschädliche Lobau-Autobahn durch den Nationalpark Donau-Auen ein. Österreichs Verkehrspolitik braucht grundsätzliche Änderungen zur Förderung des unmotorisierten und öffentlichen Verkehrs statt Bahnstreckenstillegungen und Steuergeldverschwendung für Straßenneubau und Autokauf.

Rasen am Ring wird von der Plattform "Autofreie Stadt" – ein Zusammenschluss unterschiedlicher Umweltorganisationen jährlich veranstaltet und rückt den Ring als Lebensraum mitten in der Stadt in den Vordergrund.

Zu diesem Zweck wurde auch 2015 im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche am Internationalen Autofreien Tag der Ring von der Oper bis zur Universität vom Autoverkehr befreit und der Bevölkerung und BesucherInnen zur temporären Aneignung zur Verfügung gestellt. Neben einem umfangreichen Programm (Infobereich, Livemusik mit Elektropower vom "Radkraftwerk" und Naturrasen zum Ruhe genießen, Kinderspielen, Podiumsdiskussion zum Thema "Stadt ohne Auto", WUK-Sonderradkonstruktionen etc.) wurde der befreite Ring zum Flanieren, zur aktiven Mobilität bzw. als sozialer Interaktionsraum genutzt.

Im Jahr 2015 wurde auch das 150jährige Bestehen des Rings gefeiert. Deswegen haben wir auch dieses Motto aufgegriffen und zusätzliche historisch geprägte Programelemente, wie Flanieren in historischen Kleidern, Hochradfahrer und Fiakerfahrt miteingebaut. Erstmals wurden wir von Institutionen wie das Jüdische Museum und der Universität Wien unterstützt.

Einmal im Jahr zeigt die Plattform "Autofreie Stadt auf, welche Lebensqualität es der Stadt Wien bringen würde, wenn der Ring sonntags autofrei wäre und tritt für gerechte Raumverteilung und gegen Umweltschäden und Geldverschwendung durch Autobahnen mit folgenden Hauptforderungen ein:

  • Für eine lebenswerte Stadt!
  • Für einen autofreien Ring!
  • Für einen Nationalpark ohne Lobau-Autobahn!

Rund 5.000 BesucherInnen genossen mit uns Ruhe, Raum und gute Luft am Ring. So kann sich menschenfreundliches Stadtleben anfühlen!

Von den rd. € 2.800 angefallenen Sachkosten wurden rd. € 2.000 über die eingelangten Spenden des respekt.net-Projektes finanziert. Die weiteren Sach- und Personalkosten für Koordination und Vorbereitung wurden durch Eigenleistungen (in der Höhe von € 4.500) bzw. durch ehrenamtlicher Tätigkeit der beteiligten Organisationen eingebracht. Die Veranstaltung am autofreien Tag könnte ohne ehrenamtliche Tätigkeit vieler engagierter Personen, die im Vorfeld bei Organisation und Vorbereitung unterstützen und am Tag des Events bei Aufbau, Betreuung während des Tages und beim Abbau tatkräftig mitarbeiten, nicht stattfinden.

Galerie

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Welchen gesellschaftspolitischen Zweck hat das projekt erfüllt?

Der Internationale Autofreie Tag wird in vielen Städten und Gemeinden gefeiert, indem Innenstadtteile autofrei gemacht werden, um Lebensraum zu schaffen. Das autofreie Fest „Rasen Am Ring“ bietet Freiraum im Zentrum Wiens, wo sonst der Autoverkehr rollt und FußgängerInnen und RadfahrerInnen an den Rand drängt.

Im Mittelpunkt der Forderungen für mehr Lebensraum statt Staufläche steht der bereits von Bürgermeister Helmut Zilk im Jahr 1993 eingebrachte Vorschlag, den Ring jeden Sonntag zur autobefreiten Lebenszone zu machen. Das wird von der Plattform als erster Schritt zu einem dauerhaft autofreien Ring gesehen.

Die Gesundheits- und Umweltschäden durch Autoverkehr für alle Steuerzahler liegen bei über sieben Milliarden Euro im Jahr, wie der VCÖ nachweist. Über 75 % der öffentlichen Wiener Verkehrsfläche wird durch den Autoverkehr eingenommen.

Die Plattform „Autofreie Stadt“ tritt mit dieser Veranstaltung daher für grundsätzliche Änderungen in der Verkehrspolitik und der Nutzung des öffentlichen Raumes ein:

  • Förderungen des aktiven und öffentlichen Verkehrs
  • Ausbaustopp für Autobahnen und Schnellstraßen
  • Steuerliche Begünstigungen für den Radverkehr
  • autofreie Zonen in Wohngebieten
  • Ortskern-Revitalisierung statt Einkaufscenterbau

Wie waren Reaktionen anderer zu diesem Projekt?

Auch im Jahr 2015 genossen rund 5.000 BesucherInnen mit uns Ruhe, Raum und gute Luft am Ring und während der Ring wurde wurde nicht nur mit unserem Programm bespielt sondern auch durch FußgängerInnen, JoggerInnen, RadfahrerInnen etc. belebt und genutzt.

Von Seiten der Medien sind – wie zu erwarten war – die Reaktionen als sehr kontroversiell einzustufen. Jedenfalls gewinnt das Event jährlich an medialer Aufmerksamkeit.

Pressemeldungen zu Rasen am Ring 2015:

Wofür wurde das gespendete Geld konkret ausgegeben?

Mit den respekt.net-Spenden konnten wir einen Teil unserer Sachkosten abdecken.

WIR DANKEN ALLEN SPENDERINNEN UND SPENDERN DAFÜR!

Naturrasen:

Als Hauptattraktion wurde damit die 500 m2 große Naturrasenfläche finanziert, die jährlich das Herzstück von Rasen am Ring darstellt und zum Verweilen im öffentlichen Raum einlädt. Wichtig für uns ist, dass der Rasen weiter verwendet wird. Bei Rasen am Ring 2015 haben sich eine Familie und eine Wohninitiative über den Rasen gefreut.

Öffentlichkeitsarbeit

Weiters wurden die Spenden für die Öffentlichkeitsarbeit (Presseaussendung) und Präsentations- und Informationsmaterialien verwendet.

Zeit spenden

Bitte geben Sie die Anzahl an Stunden bei den einzelnen Aufgaben ein, die Sie spenden.

Zeit spenden

Noch benötigt: 40 Std.
Unterstützung beim Ausrollen zw. 10 und 12 Uhr bzw. beim Einrollen des Rasens zwischen 19 und 21 Uhr

Zugeordnete Themen